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Endlich richtiger Winter! Hallo Finnland!

Aktualisiert: 26. Jan.

Woran merkt man, dass man in Finnland ist? Der erste Gang des Bauhauses (ja, das gibt es hier auch) ist gefüllt mit Saunaöfen und Saunazubehör. Die Schneeschaufeln, die es hier zu kaufen gibt, haben ungeahnte Dimensionen. Und die Straßen sind endlich nicht mehr matschig sondern schneebedeckt. Letzteres liegt zum einen daran, dass wir endlich das Tauwetter der baltischen Länder hinter uns gelassen haben und die Temperaturen hier wieder unter 0 liegen, vor allem aber daran, dass die Straßen in den skandinavischen Ländern so gut wie nicht gesalzen sondern maximal geschottert werden. Wir dürfen uns heute also zum ersten Mal auf unserer Reise über eine richtig weiße Landschaft freuen. 😍


Die Abendstimmung an unserem ersten Tag in Finnland

Bevor es soweit ist, heißt es für uns heute aber früh aufstehen. Ausnahmsweise ist dabei nicht Nico der Grund, warum unser Tag schon um 5.00 Uhr beginnt, sondern unsere Fähre, die uns von Tallinn nach Helsinki bringt. Etwa 160 Euro kostet die Überfahrt mit der Tallink-"Megastar" für uns drei plus Camper. Außer ein paar Fernfahrern ist derzeit kaum jemand unterwegs und so wirkt die riesige Fähre stellenweise fast ein wenig verwaist. Zwei Stunden haben wir Zeit, um ausgiebig zu frühstücken und Fotos am "Sonnendeck" zu machen, das seinem Namen heute definitiv keine Ehre macht, bevor wir auch schon in Finnland sind.


Wir überlegen noch, ob wir einen Spaziergang durch Helsinki machen sollen, entscheiden uns aber, weil wir beide schon mal hier waren und das Nordkap doch noch weit weg ist, dafür, lieber noch ein paar Kilometer weiter zu fahren. Nur ein Stopp beim Yachthafen muss sein. Hier befindet sich das wohl süßeste und meist fotografierte Café in Helsinki - das Café Regatta. Ein kleines rotes Holzhäuschen, das innen und außen pure skandinavische Gemütlichkeit versprüht.


Das wohl süßeste Café Helsinkis: Das Café Regatta am Yachthafen

Nach einem weiteren kurzen Stopp, diesmal im Bauhaus, sind wir nach einer Stunde auch schon bei unserem heutigen Stellplatz. Weil wir mal wieder Frischwasser und einen Ort zum Dumpen brauchen, haben wir uns nach drei Tagen wildcampen diesmal für einen richtigen Campingplatz entschieden: das Camp Messilä bei Lahti im Süden des finnischen Seengebietes. Hier bekommen wir dann endlich einen richtigen Vorgeschmack auf den Hohen Norden: -7 Grad, ein zugefrorener See, der zum Schlittschuhlaufen einlädt, und ein Sonnenunter- und Vollmondaufgang in den schönsten Pastelltönen. 💜 Am Abend bleibt nur ein Wermutstropfen: Die Camp-Sauna hat leider nur am Wochenende geöffnet.


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