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Eine militärische Festung als Nachtquartier

Aktualisiert: 28. Feb.

Wäre da nicht der schöne, sternenklare Nachthimmel, wäre unser heutiges Nachtquartier fast ein bisschen zu gruselig, um hier zu übernachten. Neben uns ragt die meterhohe Felswand der Åberget Festung in die Höhe. Dass wir hier gelandet sind, ist purer Zufall. Auf der Suche nach einem Platz für die Nacht hatten wir uns eigentlich schon fast für einen Campingplatz entschieden. In letzter Sekunde haben wir dann aber auf Park4Night diesen Platz entdeckt, der noch dazu Aussicht bietet. Der heutige Abend bringt damit gleich zwei Überraschungen: Wir hatten nicht erwartet so weit im Osten von Schweden bereits eine hügelige Landschaft vorzufinden - und schon gar nicht auf eine militärische Festung zu stoßen.


Unser Platz für die Nacht: Der Parkplatz neben der Åberget Festung in Boden

Unser heutiger Übernachtungsort ist Boden in Nordschweden. Wie wir mittlerweile wissen, ein Eisenbahnknotenpunkt, der eine Zeit lang von militärischer Bedeutung war. Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier zur Verteidigung des schwedischen Norrlands gegen Angriffe aus dem Osten eine Festung gebaut, die aus fünf großen Forts in Felsen besteht. Neben einem so einen Fort stehen wir gerade. Die Festung ist allerdings schon lange nicht mehr in Betrieb, sondern wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nach und nach stillgelegt. So und damit genug Geschichtsunterricht für heute. 😀


Von Finnland nach Schweden


Dass wir derzeit in Boden sind zeigt, wir haben Finnland hinter uns gelassen und sind kurz von unserem Weg zum Nordkap abgekommen. Von Rovaniemi aus wären es noch etwa neun Stunden Fahrt gewesen, aber bevor es für uns endgültig dort hin geht wollen wir noch einen Abstecher nach Jokkmokk machen. In diesem schwedischen Städtchen waren wir bereits vor vier Jahren. Warum wir unbedingt nochmal hin wollen zeigen wir euch morgen, wenn wir dort sind. 😊


Unsere Fahrt hat uns deshalb heute von Rovaniemi über die Zwillings-Grenzstädte Tornio und Haparanda nach Schweden geführt. Die Grenze verläuft dort direkt durch die beiden zusammengewachsenen Städte. Das Vereinbaren von Terminen stellen wir uns hier spannend vor. Die beiden Stadtteile liegen damit nämlich in unterschiedlichen Zeitzonen. 😅 Dass man jetzt in Schweden ist, wird übrigens schnell deutlich: Nur wenige hundert Meter hinter der Grenze ist der erste Ikea!


Hier waren wir:




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